

In einer Bachelorarbeit der NTNU untersuchten zwei Studenten, wie sich Wasser auf das mikrobielle Wachstum in biologisch abbaubaren Ölen (EALs) im Vergleich zu herkömmlichen Mineralölen auswirkt.
Norsk Oljelaboratorium AS ( Nolab ) war der Auftraggeber für die Bachelorarbeit, bei der Rune Hatland und Martin Ingebrigtsvold als Co-Betreuer mitwirkten.
„Uns ist es wichtig, Studierende zu unterstützen und zu ihrer Weiterentwicklung beizutragen. Langfristig möchten wir mehr solcher Projekte realisieren und stehen Studierenden, die unsere Dienste in Anspruch nehmen möchten, gerne zur Verfügung. Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit, die Eirik und Anders im Rahmen dieses Projekts geleistet haben“, so Martin.
Die Studie weist darauf hin, dass EALs, die im Zuge der Ökologisierung oft hervorgehoben werden, möglicherweise anfälliger für Schäden sind, wenn Wasser in das System gelangt.
„Wir sehen, dass Bakterien sich leichter von esterbasierten EALs ernähren können als von Mineralölen“, sagen Eirik Risebrobakken und Anders Solbakken, die Studenten hinter der Abschlussarbeit.
Im Rahmen des Experiments wurden verschiedene Wasserquellen, darunter Brattørkaia und Gåsaparken in Trondheim, genutzt, um das Wachstum von Bakterien und Pilzen in Ölproben zu untersuchen. Insgesamt wurden 540 Proben analysiert, wobei in 72 davon mikrobielles Wachstum nachgewiesen wurde – am häufigsten in den EAL-Proben.
„Dies zeigt, dass EALs möglicherweise anfälliger für biologischen Abbau sind, und wir müssen dies bei der zukünftigen Verwendung berücksichtigen. Die Arbeit bildet daher eine gute Grundlage für weitere Forschung“, so die Studierenden in ihrer Zusammenfassung.
Die vollständige Dissertation finden Sie hier: https://ntnuopen.ntnu.no/ntnu-xmlui/handle/11250/3136988